Mittwoch, 24. Juli 2019
Notruf: 112
 

eiko_icon eiko_list_icon Wachbesetzung

Wache besetzen
Sonstige - L
Einsatzort Details

Brandwacht 1, 44894 Bochum
Datum 12.03.2019
Alarmierungszeit 16:00 Uhr
Einsatzende 18:05 Uhr
Einsatzdauer 2 Std. 5 Min.
Alarmierungsart Digitaler Funkmeldeempfänger
Mannschaftsstärke 1/1/8=10
eingesetzte Kräfte

LE 33 (Gerätehaus Ambergweg)
LE 33 (Gerätehaus Stiftstraße)
Sonstige - L

Einsatzbericht

Wachbesetzung während einem Einsatz des Löschzuges der Feuerwache 3. Bericht folgt.

Pressebericht:

Am Dienstagnachmittag kam es auf dem Gelände von Mark 51°7 (ehemaliges Opelgelände) zu einem tragischen Arbeitsunfall, bei dem zwei Arbeiter getötet und eine weiterer schwer verletzt wurden.

Um 15.40 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr der Notruf von der Baustelle auf dem ehemaligen Opelgelände. Gemeldet wurde der Einsturz einer Mauer an einer ehemaligen Werkshalle. Unter den Trümmern sollten sich noch drei Personen befinden. Sofort wurden durch die Leitstelle Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache in Werne, der Innenstadtwache sowie Einheiten des Rettungsdienstes alarmiert.

Als die ersten Einsatzkräfte auf dem Baustellengelände eintrafen, ergab sich folgende Lage: Eine etwa 15 x 20 Meter große Ziegelwand war aus ungeklärter Ursache eingestürzt und hatte dabei zwei Arbeiter unter sich begraben. Ein dritter, verletzter Arbeiter befand sich außerhalb der Einsturzstelle. Sofort begannen die Einsatzkräfte damit, die beiden Verschütteten zu befreien. Nach wenigen Minuten konnten beide aus den Trümmern befreit werden. Leider konnte die anwesende Notärztin bei beiden nur noch den Tod feststellen. Der dritte Arbeiter wurde nach notärztlicher Behandlung mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert.

Durch eine ebenfalls alarmierte Rettungshundestaffel wurde der etwa 15 x 35 Meter große Trümmerbereich vorsichtshalber abgesucht, um sicherzustellen, dass sich keine weiteren Personen mehr unter den Mauerresten befinden. Diese Suche konnte um 18.15 Uhr ohne weitere Ergebnisse abgeschlossen werden.

Vier Seelsorger kümmerten sich um Arbeiter sowie andere Mitarbeiter, die sich zum Unglückszeitpunkt auf dem Gelände befunden hatten.

Um 18.25 Uhr war der Einsatz der Feuerwehr sowie der Rettungshundestaffel beendet. Insgesamt waren 53 Einsatzkräfte vor Ort. Zur Ursache hat die Polizei sowie das Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

 
 

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