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Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Langendreer |
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Beim Sonntagsdienst hatten wir die Möglichkeit, auf dem Bogestra-Betriebsgelände
ein Fahrertraining durchzuführen. (Danke Uli).
Nach einem Slalomkurs langsam-vorwärts ging es weiter zu einer schnellen Runde.
Danach wurde die Strecke rückwärts absolviert - ohne Einweiser.
Weiter kamen Übungen zum Einparken - Links ,
wieder ohne Einweiser und so dicht wie möglich am Hindernis dazu.
Natürlich gehörte auch das "Bremsen" und das Abschätzen der Fahrzeugbreite zu
den Übungen dazu.
Es war ein toller Sonntagsdienst !
Fotos vom Fahrertraining
Uhrzeit: 03:35
Einsatzort: Hiltroper Strasse
Stadtteil: Hiltrop
Am frühen Montagmorgen kam es im Stadtteil Hiltrop zu einem Wohnungsbrand in einem 3-geschossigen Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem Giebelfenster im Dachgeschoss. Alle 10 Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Das Sozialamt der Stadt Bochum kümmert sich um den vorläufigen Verbleib der Bewohner, da das Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar ist.
Der Brand wurde mit 2 Drehleitern und mehreren Strahlrohren bekämpft. Die komplette Straße musste aufgrund herabfallender Dachziegel während der gesamten Löscharbeiten gesperrt werden.
Im Einsatz waren die Feuerwachen 2 und 3, sowie die Löscheinheiten Bochum-Nord, Langendreer und Querenburg. Es waren ca. 50 Einsatzkräfte vor Ort. Ein Feuerwehrmann erlitt bei einem Unfall leichte Verletzungen. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wird das Gebäude durch einen Statiker begutachtet. Die Kripo hat die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen beschlagnahmt.
wir wurden kurz nach 4 Uhr alarmiert. Im Einsatz waren wir mit 7 Feuerwehrleuten, LF 10/6 und dem MTF.
Einsatzende war für uns um 11.15 Uhr.
Fotos vom Einsatz
Uhrzeit: 02:50 Uhr
Einsatzort: Bahnübergang Lewackerstraße / Schwimmbrücke
Stadtteil: Dahlhausen
Schwerer Verkehrsunfall zwischen einer S-Bahn und einem vollbesetzten PKW in der Nacht zu Sonntag am Bahnübergang
an der Schwimmbrücke in Dahlhausen.
Vier Personen im PKW werden lebensgefährlich verletzt und sind zum Teil in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.
In der Bahn stürzen aufgrund des Zusammenpralls mehrere Menschen, auch hier werden 18 Personen zum Teil
schwer verletzt, erleiden Brüche und Platzwunden. Einige Personen schreien um Hilfe, andere laufen geschockt ziellos umher.
Zum Glück war dieses Szenario nur eine Übung der Feuerwehr Bochum in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn.
Um 02:50 Uhr, knapp 45 Minuten nachdem die letzte „offizielle“ Bahn die Strecke nach Dahlhausen passiert hat,
startet die Übung, an der rund 120 Personen teilnehmen.
Zuvor war bereits ein schrottreifer PKW auf die Gleise gerollt und umgestürzt worden,
waren 18 realistische Unfalldarsteller der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) mit viel Kunstblut und
hautfarbenem Knetgummi zu Unfallopfern verwandelt worden und eine S-Bahn war so auf dem Gleis positioniert worden,
dass ein Überquerung des regulären Bahnübergangs für die Einsatzkräfte unmöglich war.
Als dann um kurz nach 03:00 Uhr der erste Rettungswagen an der Einsatzstelle eintraf war den beiden
Rettungsdienstlern schnell klar, dass es sich bei dieser Einsatzstelle um einen sogenannten
„Massenanfall von Verletzten“ (Erläuterung siehe unten) handelt.
Sofort wurde die Alarmstufe erhöht und innerhalb kürzester Zeit rückten 65 Einsatzkräfte von
Feuerwehr und Rettungsdienst zur Ruhr nach Dahlhausen aus. Alle wussten jedoch, dass es sich bei dem
Alarm „nur“ um eine Übung handelte, denn eins der wesentlichen Ziele in dieser Nacht was das Üben der Abläufe
bei derartigen Einsätzen. So hatten sich alle Einheiten im Vorfeld ausgiebig mit den entsprechenden
Einsatzkonzepten beschäftigen können, ohne jedoch das genaue Übungsszenario zu kennen.
Durch die ersten Rettungskräfte wurden zunächst alle Patienten gesichtet, um zu erkennen,
wer am schwersten verletzt worden war und wer nun am ehesten durch einen Notarzt oder einen
Rettungsassistenten behandelt werden musste. Nachdem die Feuerwache Wattenscheid mit
12 Einsatzkräften am Unglücksort eingetroffen war wurde auch mit dem Befreien der Eingeklemmten aus dem PKW
begonnen. Eine Aufgabe, die den Feuerwehrmännern viel abverlangte, da das Fahrzeug schwer erreichbar im
Gleisbett lag. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen aus dem PKW und der Bahn wurde auf der Lewackerstraße
eine sogenannte Patientenablage eingerichtet. Notfallrucksäcke, Tragen, Defibrillatoren und Beatmungsgeräte
wurden bereitgestellt, um die insgesamt 18 Verletzen noch vor Ort erst versorgen zu können.
Nach rund 60 Minuten waren alle Verletzen gerettet und wurden durch 3 Notärzte und über 20 Rettungsassistenten
und –sanitäter versorgt. Besonders schwer Verletzte waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg ins
Krankenhaus – dargestellt bei der Übung durch den Einsatzleitbus der Feuerwehr. 25 Fahrgäste aus der Bahn,
die den Unfall „unverletzt“ überstanden hatten wurden ebenfalls durch Einsatzkräfte betreut und registriert.
Um 04:35 Uhr war dann Übungsende, denn bis 5 Uhr mussten die Gleise wieder befahrbar sein.
Gleich im Anschluss an die Übung fand eine Nachbesprechung an der Einsatzstelle statt, denn mehr als 10 Beobachter
hatten alle Abläufe kritisch beobachtet und bewertet.
Erstes Fazit: Das Einsatzkonzept „Massenanfall von Verletzten“ hat sich bewährt und auch die Zusammenarbeit mit
der Deutschen Bahn funktionierte gut. Und dennoch wurden, wie bei jeder Übung, an einigen Stellen wie z.B.
der Kommunikation zwischen den Einsatzabschnitten, Optimierungsmöglichkeiten deutlich.
Diese werden nun aufgearbeitet und fließen bei der Überarbeitung der Konzepte und den regelmäßigen Brandschutz-
und Rettungsdienstschulungen mit ein.
Pünktlich um 05:00 Uhr war dann wieder Ruhe eingekehrt an der Schwimmbrücke.
Das letzte Löschfahrzeug verließ die Lewackerstraße in Richtung Feuerwehrgerätehaus Dahlhausen,
wo noch eine heiße Bockwurst im Brötchen und ein erster Becher Kaffee auf Retter und „Verletzte“ wartete.
Insgesamt waren an der Übung 65 Einsatzkräfte beteiligt.
Neben der Berufsfeuerwehr waren dies die Löscheinheiten Linden, Eppendorf und Brandwacht sowie die
Informations- und Kommunikationseinheit der Freiwilligen Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz.
Erstmalig wurde auch eine neu gegründete Spezialeinheit „Rettungsdienst“ eingesetzt.
Diese setzt sich aus Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr zusammen, die im Einsatzfall aus der Feizeit
alarmiert werden. Die 43 „Unfallopfer“ wurden durch die DLRG, die Deutsche Bahn und die Freiwillige Feuerwehr
gestellt. Die Verpflegungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr übernahm zudem die Versorgung aller Übungsteilnehmer.
Erläuterung „Massenanfall von Verletzten“: Bei mehr als 10 Verletzten gleichzeitig greift in Bochum das
Einsatzkonzept für den „Massenanfall von Verletzen“ (MANV).
Für diesen Fall stehen nicht nur spezielle Fahrzeuge (Vier Gerätewagen Sanitätsdienst, stationiert beim DRK und
ASB und zwei Abrollbehälter MANV, Standort bei der Feuerwehr) zur Verfügung, sondern es werden auch alle
verfügbaren Rettungsdienstmittel und zum Teil auch Besatzungen von Löschfahrzeugen zu der entsprechenden
Einsatzstelle alarmiert. Dabei kommen je nach Schadensausmaß neben der Berufsfeuerwehr auch die
Freiwillige Feuerwehr, die Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk und private Rettungsdienstunternehmen
zum Einsatz. Vor Ort werden vor geplante Behandlungsbereiche, sogenannte Patientenablagen oder
Behandlungsplätze aufgebaut, um Patienten u. U. eine längere Zeit vor Ort behandeln zu können.
Je nach Verletzungsart und Transportpriorität werden die Patienten dann in die verschiedenen Kliniken
transportiert.
Am 19.2. wurden wir gegen 21 Uhr alarmiert. Nachdem wir kurz die Wache 3
besetzt haben, wurden wir direkt zum Brandherd (Opel Werk 3) geschickt.
Wir haben dort mit mehreren Trupps unter PA gelöscht und die Atemschutzüberwachung für die Wache 3 und uns übernommen.
Einsatzende war etwa 2.30 Uhr.
Vor Ort waren wir mit LF 8/6 und einem LF 16 TS, Mannschaft 1/2/7.
Fotos vom Einsatz