Logo der FF Langendreer

Willkommen bei der Freiwilligen Feuerwehr Bochum - Langendreer

Feuerwehr


Dreispaltiges Layout
Aktuelles 2012


08.12.2012 Dachstuhlbrand in Langendreer

18.11.2012 Bengalisches Feuer an der S-Bahn Langendreer-West

31.10.2012 Gasaustritt bei Kanalbauarbeiten

29.09.2012 Abschnittsübung des Abschnittes Ost

30.08.2012 Salzsäureautritt im Opel Werk 2

21.07.2012 Wohnungsbrand Wessweg

29.05.2012 Bombenstschärfung im Wiesental

07.05.2012 Einsatz Hiltroperstr 340

19.02.2012 Einsatz Opel

Unsere Einsätze 2012


08.12.2012

08.12 2012 Dachstuhlbrand in Langendreer



Uhrzeit: 01:25 Uhr

Einsatzort: Hauptstraße

Stadtteil: Langendreer
Gegen 01:25 Uhr kam es in einer Wohnung im Dachgeschoss eines Mehrfamilienwohnhauses zu einem Wohnungsbrand.
Die zuständige Wache der Berufsfeuerwehr ist aufgrund der örtlichen Nähe nach nur 4 Minuten an der Einsatzstelle eingetroffen.
Zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits meterhohe Flammen aus einem Fenster im Dachgeschoss.
Zwei Bewohner der Brandwohnung erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert.
Die anderen Bewohner hatten das Haus bereits verlassen und wurden aufgrund der Witterung (-5° C°) in einem beheizten Bus der Bogestra temporär versorgt.
Das Feuer wurde von drei Trupps unter Atemschutz im Innen- sowie im Außenangriff über eine Drehleiter bekämpft.
Die Löschmaßnahmen gestalteten sich aufgrund der niedrigen Temperaturen als schwierig,
da zum Teil das Löschwasser einfror und die Temperaturen zusätzlich Mannschaft und Gerät forderten.
Zum Teil mussten größere Teile des Daches geöffnet werden, um diverse Brandnester unterhalb der Dacheindeckung abzulöschen.
Die Berufsfeuerwehr wurde von 12 Kollegen der Freiwilligen Feuerwehr (Löscheinheit Nord und Langendreer) vor Ort unterstützt
und die Löscheinheit Brandwacht besetzte die entblößte Feuerwache. Insgesamt war die Feuerwehr mit 35 Kräften vor Ort.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wir wurden um 1:35 Uhr alarmiert und sind mit 1 / 3 und LF 10/6 zur Einsatzstelle gefahren.
Unser Angriffstrupp Peter Rösler und Thorsten Holderberg sind unter PA
zur Ablösung des A -Tr der BF vorgegangen.
Anschließend stellten wir noch bis 7:20 Uhr die Brandwache an der Einsatzstelle und führten Nachlöscharbeiten durch.


Fotos vom Einsatz



18.11.2012 Bengalisches Feuer an der S-Bahn Station Langendreer-West


Bengalisches Feuer an der S-Bahn Station Langendreer-West.
Gebrannt hat es auf der Treppe zum Bahnsteig.
Gelöscht wurde mit der Kübelspritze.
Im Einsatz waren wir mit 1/3, LF 10/6 und LF 16TS.

2 Fotos vom Einsatz



31.10.2012 Gasaustritt bei Kanalbauarbeiten


Uhrzeit: 10:47

Einsatzort: Wallbaumweg

Stadtteil: Langendreer
Im Zuge der Kanalerneuerungsarbeiten Salzbach,
bei der ein Abwasserkanal mit einem Durchmesser von 180 cm unterirdisch vorgetrieben wird, kam es gegen 10:47 Uhr zu einem Zwischenfall.
Unterhalb der Straße Wallbaumweg wurde durch die Vortriebsarbeiten eine Gasleitung der Stadtwerke beschädigt. Das Gas gelangte in den bereits verlegten neuen Abwasserkanal und trat an der Baugrube auf dem Gelände der DB AG an der Gasstraße so konzentriert aus, dass der gesamte Bahnverkehr bis 18:00 Uhr eingestellt werden musste.
Die Feuerwehr setzte insgesamt 34 Kräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr ein. Um das Gas an der Baugrube auf dem Gelände der DB AG wieder aus dem Kanal heraus zu drücken wurden Hochleistungslüfter eingesetzt und umfangreiche Messungen durchgeführt.
An der Straße Wallbaumweg musste die Straße an mehreren Stellen geöffnet werden damit Mitarbeiter der Stadtwerke die sich dort verzweigende Gasleitung dicht setzen konnten.
Hier war die Feuerwehr zur Sicherstellung des Brandschutzes sowie weiteren Messungen eingesetzt.
Gegen 19:00 Uhr war die Gaskonzentration in allen Bereichen so weit gesunken das mit der Reparatur der beschädigten Leitung begonnen werden konnte.

Wir waren im Einsatz mit 1/6 Leuten und unserem LF 10/6.
Wir waren während der gesamten Zeit eingesetzt. Unter anderem stand ständig ein Trupp unter Atemschutz an der Einsatzstelle als Rettungstrupp in Bereitschaft.
Später wurde der Tunnel nach der Belüftung mit 2 Trupps auf Gas kontrolliert.

Fotos vom Einsatz



26.10.-28.10.2012 Jahresausflug nach Hamburg


Am Freitag starteten wir zu unserem Jahresausflug nach Hamburg. Schade das wir nur 12 Leute waren die mitfuhren.
Nachdem wir am Freitag gegen 22 Uhr angekommen waren, ging es noch in ein Vietnamesiches Restaurant.... :-)
Samstag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück per S-Bahn in die Stadt. Nachdem Besuch der "Rickmer Rickmers", des Deutschen Zollmuseums und einer Kaffeerösterei blieb noch Zeit zu einer Hafenrundfahrt in einer Barkasse.
Natürlich gab es zwischendurch das ein oder andere Fischbrötchen.
Gegen 19 Uhr wurden wir dann von unserem Kiezführer Max abgeholt zu einem sehr lehrreichen und intressanten Rundgang über den Kiez (ich sag nur "Torschlusspanik" :-) ).
Danach ging es noch in ein Steakhouse und in ein spezielles "Kaufhaus".
Sonntag morgen nach dem Frühstück fuhren wir den
befreundeten Löschzug Fünfhausen besuchen.
Dort besichtigten wir das neue Gerätehaus und die Fahrzeuge.
Am frühen Abend waren wir wieder in Langendreer.
Es war ein tolles Wochenende.

Fotos vom Ausflug



29.09.2012 Abschnittsübung des Abschnittes 3


Uhrzeit: 8:00 Uhr

Einsatzort: Brelohstraße

Stadtteil: Altenbochum

Die Löscheinheiten Nord, Brandwacht, Langendreer, Querenburg sowie die Sonderheit IuK (Information und Kommunikation) üben in Zusammenarbeit mit dem Umweltservice Bochum am Samstag, dem 29.09.2012 in der Zeit von 8.00 Uhr -11.00 Uhr den Ernstfall auf der Zentraldeponie an der Brelohstraße.

Hierbei wurden verschiedene Einsatzsituationen auf dem Gelände der Deponie realtitätsnah dargestellt. Neben der Brandbekämpfung an einer Schredderanlage und der Personenrettung an einem schwer verunfalltem PKW, musste auch die medizinische Rettung vorbereitet bzw. durchgeführt werden. Das Deutsche Rote Kreuz unterstütze die Übung mit einem Team zur realistischen Darstellung von Unfallopfern sowie zum Aufbau einer Patientenablage und dem Aufbau eines Behandlungsplatzes.

Neben den ca. 70 Einsatzkräften unterstütze auch die Jugendfeuerwehrgruppen Brandwacht und Querenburg den Übungseinsatz.

Nach 3 Stunden konnte der Übungseinsatz beendet werden,
abschließend versorgte die Versorgungseinheit der Feuerwehr Bochum die
Einsatzkräfte mit einem Mittagessen auf der Hauptwache in Werne.

Wir waren mit dem LF 10/6 und 6 Feuerwehrleuten aktiv an der Übung beteiligt.

Fotos von der Übung



15.09.2012 12 Stundendienst im September

Nach einem guten Frühstück, haben wir alles mögliche im Gerätehaus gemacht,
was schon lange gemacht werden musste.

Gegen 11.22 Uhr gingen dann die Funkmeldeempfänger los.
"Alarm Einsatz TH0 , Wildgrube - ausgelaufenes Heizöl, ca. 200 Liter aus Heizöltank."
Die Aktion hat zusammen mit der Wache III etwa 1,5 Stunden gedauert.

Danach gab es lecker Mitternachtssuppe und einen klasse Nachtisch von unserer Yvonne.
Nachmittags wurde dann noch mal das öffnen von Türen geübt,
welches wir letzte Woche auf der HFRW III gelernt hatten.

Insgesamt war es ein toller Dienst mit 10 Kameraden.


Fotos vom 12 Stundendienst



30.08.2012 Salzsäureaustritt im Opelwerk 2

Uhrzeit: 01:05 Uhr

Einsatzort: Opelwerk 2

Stadtteil: Langendreer
In der Nacht zu Donnerstag kam es im Opelwerk 2 zu einem Salzsäureaustritt. In einer Halle liefen etwa 40 Liter
33%iger Salzsäure aus einer Pumpe aus. Verletzt wurde niemand.

Um 01:05 Uhr wurde der Leitstelle durch das Brandschutzmanagement der Firma Opel ein Salzsäureaustritt im Opelwerk 2 gemeldet. In einer Halle für die Wasseraufbereitung waren aus einer Säurepumpe ca. 40 Liter 33%iger Salzsäure ausgetreten. Die Säure wurde durch Einsatzkräfte in Chemikalienschutzanzügen mit Wasser stark verdünnt. Die Flüssigkeit wurde in einem Rückhaltebecken unter der Halle aufgefangen. Mit Lüftern wurde die Halle belüftet. Messungen im direkten Umfeld verliefen komplett negativ. Die gesamten Einsatzmaßnahmen gestalteten sich als sehr zeitaufwendig, da der Einsatz aufgrund der hohen Belastung der Einsatzkräfte unter Chemikalienschutzanzügen sehr personalintensiv war. Insgesamt war die Feuerwehr Bochum mit 40 Einsatzkräften vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr durch die Löscheinheit Brandwacht der Freiwilligen Feuerwehr und einen Mitarbeiter der Firma Opel unterstützt wurde. Um 06:50 Uhr konnte der Einsatz beendet werden.

Wir wurden um 01.57 Uhr alarmiert und besetzten mit 6 Feuerwehrleuten, LF 10/6 und MTF die Wache 3 in Werne.
Einsatzende war für uns um ca. 6.40 Uhr.



Fotos vom Einsatz



21.07.2012 Wohnungsbrand Wessweg in Werne

Uhrzeit: 07:46 Uhr

Einsatzort: Wessweg

Stadtteil: Werne
Am Samstagmorgen wurde der Feuerwehr ein Gebäudebrand im Wessweg gemeldet.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannten drei Zimmer der Erdgeschosswohnung in voller Ausdehnung.
In der Brandwohnung wurde zunächst noch der Wohnungsinhaber vermutet.
Der Mann konnte jedoch von der Polizei schlafend in einem ca. 30 m vom Gebäude entfernten Auto ausfindig gemacht werden. Das Feuer wurde unter Einsatz von zwei Strahlrohen und Atemschutzgeräten durch mehrere Trupps gelöscht, so dass der Brand nach kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden konnte. Durch einen Statiker der Bauaufsicht der Stadt Bochum wurde die weitere Nutzung des Gebäudes wegen Einsturzgefahr untersagt. Bei den Löscharbeiten verletzten sich zwei Feuerwehrmänner.
Die Schadenshöhe und die Brandursache werden von der Kriminalpolizei ermittelt.
Im Einsatz waren die Feuerwachen 2 und 3 mit 28 Einsatzkräften, die Löscheinheit Brandwacht mit 15 Einsatzkräften und die Löscheinheit Langendreer mit 6 Einsatzkräften.
Nach rund zweieinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Wir wurden um ca. 8.20 Uhr alarmiert: F3 "Starke Rauchentwicklung in Mehrfamilienhaus".
Wir besetzten die Wache III in Werne und standen in Bereitschaft. Der Einsatz war für uns um ca. 10 Uhr beendet.
Fotos vom Einsatz



29.05.2012 Bombenentschärfung im Wiesental - 4000 Personen mussten evakuiert werden

Uhrzeit: ab 08:00

Einsatzort: Wiesental [Nähe Kulmerstr.]

Stadtteil: Ehrenfeld

Am Mittwoch, den 23. Mai 2012 wurde im Rahmen von Luftbildauswertungen eine 10-Zentner Fliegerbombe im Wiesental, unweit der der Kulmer Straße, gefunden. Die Bombe wurde am Dienstagnachmittag entschärft. Zuvor mussten ca. 4.000 Personen aus der Umgebung ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Durch den Kampfmittelräumdienst war zuvor ein Evakuierungsradius von 350 – 500 Metern vorgegeben worden.

Am Dienstagmorgen wurde ab 09:30 Uhr mit den Evakuierungsmaßnahmen begonnen. Für die Bevölkerung standen zwei Betreuungsstellen zur Verfügung, in denen insgesamt 62 ältere Personen betreut wurden. 35 Personen wurden im Rahmen der Evakuierung mit Krankenwagen entweder zu den Betreuungsstellen oder ins nahegelegene Bergmannsheil transportiert. In zwei Fällen wollten Anwohner ihre Wohnungen nicht verlassen. Erst nach eindringlicher Aufforderung durch die Polizei konnten auch diese Wohnungen evakuiert werden. Außerdem mussten in mehreren Fällen Wohnungstüren geöffnet werden, da sich bettlägerige Personen in den Wohnungen befanden, die ihre Tür nicht selbstständig öffnen konnten.

Um nicht Teile des Bergmannsheils evakuieren zu müssen, wurde mit vier Überseecontainern eine Splitterschutzwand auf der Kulmer Straße errichtet. Hierzu wurde der Feuerwehrkran der Feuerwehr Bochum eingesetzt. Die Überseecontainer wurden anschließend mit zehn 1.000 Liter Tanks beschwert.

Nachdem der Bereich um 15:15 Uhr komplett geräumt worden war, entschärften die Kampfmittelbeseitiger die englischer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Um 15:35 Uhr war die Entschärfung beendet und alle Sperrmaßnahmen konnten aufgehoben werden.

Insgesamt waren 175 Einsatzkräfte von Feuerwehr (Berufsfeuerwehr und alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr), dem Deutschen Roten Kreuz und den Maltesern im Einsatz.


Wir waren mit 1 / 3 [4 Feuerwehrleuten] bei der Entschärfung.
Dazu haben wir uns um 8 Uhr am Gerätehaus Ambergweg 1 getroffen und sind dann
mit dem LF 10/6 zur Hunscheidtstr. in den Bereitstellungsraum gefahren.
Dort haben wir den Autrag bekommen, die Hunscheidtstr./ Dirschauerstr. und einen Teil der Friderikastr. zu räumen.

Einsatzende war für uns um 17:30 Uhr.




20.05.2012 Fahrertraining für Kraftfahrer

Beim Sonntagsdienst hatten wir die Möglichkeit, auf einem Betriebsgelände ein Fahrertraining durchzuführen.
(Danke Uli). Nach einem Slalomkurs langsam-vorwärts ging es weiter zu einer schnellen Runde. Danach wurde die Strecke rückwärts absolviert - ohne Einweiser. Weiter kamen Übungen zum Einparken - Links ,
wieder ohne Einweiser und so dicht wie möglich am Hindernis dazu.
Natürlich gehörte auch das "Bremsen" und das Abschätzen der Fahrzeugbreite zu den Übungen dazu.
Es war ein toller Sonntagsdienst !

Fotos vom Fahrertraining



07.05.2012 Wohnungsbrand in Hiltrop

Uhrzeit: 03:35

Einsatzort: Hiltroper Strasse

Stadtteil: Hiltrop

Am frühen Montagmorgen kam es im Stadtteil Hiltrop zu einem Wohnungsbrand in einem 3-geschossigen Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits Flammen aus einem Giebelfenster im Dachgeschoss. Alle 10 Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen und wurden vom Rettungsdienst versorgt. Das Sozialamt der Stadt Bochum kümmert sich um den vorläufigen Verbleib der Bewohner, da das Gebäude bis auf weiteres unbewohnbar ist. Der Brand wurde mit 2 Drehleitern und mehreren Strahlrohren bekämpft. Die komplette Straße musste aufgrund herabfallender Dachziegel während der gesamten Löscharbeiten gesperrt werden. Im Einsatz waren die Feuerwachen 2 und 3, sowie die Löscheinheiten Bochum-Nord, Langendreer und Querenburg. Es waren ca. 50 Einsatzkräfte vor Ort. Ein Feuerwehrmann erlitt bei einem Unfall leichte Verletzungen. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wird das Gebäude durch einen Statiker begutachtet. Die Kripo hat die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen beschlagnahmt.


wir wurden kurz nach 4 Uhr alarmiert. Im Einsatz waren wir mit 7 Feuerwehrleuten, LF 10/6 und dem MTF.
Einsatzende war für uns um 11.15 Uhr.

Fotos vom Einsatz



29.04.2012 Zugunglück in Dahlhausen – zum Glück nur eine Übung !

Uhrzeit: 02:50 Uhr

Einsatzort: Bahnübergang Lewackerstraße / Schwimmbrücke

Stadtteil: Dahlhausen


Schwerer Verkehrsunfall zwischen einer S-Bahn und einem vollbesetzten PKW in der Nacht zu Sonntag am Bahnübergang
an der Schwimmbrücke in Dahlhausen. Vier Personen im PKW werden lebensgefährlich verletzt und sind zum Teil in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. In der Bahn stürzen aufgrund des Zusammenpralls mehrere Menschen, auch hier werden 18 Personen zum Teil schwer verletzt, erleiden Brüche und Platzwunden. Einige Personen schreien um Hilfe, andere laufen geschockt ziellos umher.
Zum Glück war dieses Szenario nur eine Übung der Feuerwehr Bochum in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. Um 02:50 Uhr, knapp 45 Minuten nachdem die letzte „offizielle“ Bahn die Strecke nach Dahlhausen passiert hat, startet die Übung, an der rund 120 Personen teilnehmen. Zuvor war bereits ein schrottreifer PKW auf die Gleise gerollt und umgestürzt worden, waren 18 realistische Unfalldarsteller der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) mit viel Kunstblut und hautfarbenem Knetgummi zu Unfallopfern verwandelt worden und eine S-Bahn war so auf dem Gleis positioniert worden, dass ein Überquerung des regulären Bahnübergangs für die Einsatzkräfte unmöglich war. Als dann um kurz nach 03:00 Uhr der erste Rettungswagen an der Einsatzstelle eintraf war den beiden Rettungsdienstlern schnell klar, dass es sich bei dieser Einsatzstelle um einen sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ (Erläuterung siehe unten) handelt. Sofort wurde die Alarmstufe erhöht und innerhalb kürzester Zeit rückten 65 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zur Ruhr nach Dahlhausen aus. Alle wussten jedoch, dass es sich bei dem Alarm „nur“ um eine Übung handelte, denn eins der wesentlichen Ziele in dieser Nacht was das Üben der Abläufe bei derartigen Einsätzen. So hatten sich alle Einheiten im Vorfeld ausgiebig mit den entsprechenden Einsatzkonzepten beschäftigen können, ohne jedoch das genaue Übungsszenario zu kennen. Durch die ersten Rettungskräfte wurden zunächst alle Patienten gesichtet, um zu erkennen, wer am schwersten verletzt worden war und wer nun am ehesten durch einen Notarzt oder einen Rettungsassistenten behandelt werden musste. Nachdem die Feuerwache Wattenscheid mit 12 Einsatzkräften am Unglücksort eingetroffen war wurde auch mit dem Befreien der Eingeklemmten aus dem PKW begonnen. Eine Aufgabe, die den Feuerwehrmännern viel abverlangte, da das Fahrzeug schwer erreichbar im Gleisbett lag. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen aus dem PKW und der Bahn wurde auf der Lewackerstraße eine sogenannte Patientenablage eingerichtet. Notfallrucksäcke, Tragen, Defibrillatoren und Beatmungsgeräte wurden bereitgestellt, um die insgesamt 18 Verletzen noch vor Ort erst versorgen zu können. Nach rund 60 Minuten waren alle Verletzen gerettet und wurden durch 3 Notärzte und über 20 Rettungsassistenten und –sanitäter versorgt. Besonders schwer Verletzte waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf dem Weg ins Krankenhaus – dargestellt bei der Übung durch den Einsatzleitbus der Feuerwehr. 25 Fahrgäste aus der Bahn, die den Unfall „unverletzt“ überstanden hatten wurden ebenfalls durch Einsatzkräfte betreut und registriert. Um 04:35 Uhr war dann Übungsende, denn bis 5 Uhr mussten die Gleise wieder befahrbar sein. Gleich im Anschluss an die Übung fand eine Nachbesprechung an der Einsatzstelle statt, denn mehr als 10 Beobachter hatten alle Abläufe kritisch beobachtet und bewertet. Erstes Fazit: Das Einsatzkonzept „Massenanfall von Verletzten“ hat sich bewährt und auch die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn funktionierte gut. Und dennoch wurden, wie bei jeder Übung, an einigen Stellen wie z.B. der Kommunikation zwischen den Einsatzabschnitten, Optimierungsmöglichkeiten deutlich. Diese werden nun aufgearbeitet und fließen bei der Überarbeitung der Konzepte und den regelmäßigen Brandschutz- und Rettungsdienstschulungen mit ein. Pünktlich um 05:00 Uhr war dann wieder Ruhe eingekehrt an der Schwimmbrücke. Das letzte Löschfahrzeug verließ die Lewackerstraße in Richtung Feuerwehrgerätehaus Dahlhausen, wo noch eine heiße Bockwurst im Brötchen und ein erster Becher Kaffee auf Retter und „Verletzte“ wartete. Insgesamt waren an der Übung 65 Einsatzkräfte beteiligt. Neben der Berufsfeuerwehr waren dies die Löscheinheiten Linden, Eppendorf und Brandwacht sowie die Informations- und Kommunikationseinheit der Freiwilligen Feuerwehr und das Deutsche Rote Kreuz. Erstmalig wurde auch eine neu gegründete Spezialeinheit „Rettungsdienst“ eingesetzt. Diese setzt sich aus Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr zusammen, die im Einsatzfall aus der Feizeit alarmiert werden. Die 43 „Unfallopfer“ wurden durch die DLRG, die Deutsche Bahn und die Freiwillige Feuerwehr gestellt. Die Verpflegungseinheit der Freiwilligen Feuerwehr übernahm zudem die Versorgung aller Übungsteilnehmer.

Erläuterung „Massenanfall von Verletzten“: Bei mehr als 10 Verletzten gleichzeitig greift in Bochum das
Einsatzkonzept für den „Massenanfall von Verletzen“ (MANV). Für diesen Fall stehen nicht nur spezielle Fahrzeuge (Vier Gerätewagen Sanitätsdienst, stationiert beim DRK und ASB und zwei Abrollbehälter MANV, Standort bei der Feuerwehr) zur Verfügung, sondern es werden auch alle verfügbaren Rettungsdienstmittel und zum Teil auch Besatzungen von Löschfahrzeugen zu der entsprechenden Einsatzstelle alarmiert. Dabei kommen je nach Schadensausmaß neben der Berufsfeuerwehr auch die Freiwillige Feuerwehr, die Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk und private Rettungsdienstunternehmen zum Einsatz. Vor Ort werden vor geplante Behandlungsbereiche, sogenannte Patientenablagen oder Behandlungsplätze aufgebaut, um Patienten u. U. eine längere Zeit vor Ort behandeln zu können. Je nach Verletzungsart und Transportpriorität werden die Patienten dann in die verschiedenen Kliniken transportiert.


Der Kamerad Thorsten Holderberg war als Mitglied in der "SEG Rettungsdienst"
der Stadt Bochum bei der Übung dabei.


Artikel der WAZ

Fotos der Übung

Wir danken Karsten John von blau-licht-aktuell.de für die Fotos !



29.03.2012 Einsatz bei Opel


Am 19.2. wurden wir gegen 21 Uhr alarmiert. Nachdem wir kurz die Wache 3 besetzt haben, wurden wir direkt zum Brandherd (Opel Werk 3) geschickt. Wir haben dort mit mehreren Trupps unter PA gelöscht und die Atemschutzüberwachung für die Wache 3 und uns übernommen.
Einsatzende war etwa 2.30 Uhr.
Vor Ort waren wir mit LF 8/6 und einem LF 16 TS, Mannschaft 1/2/7.

Fotos vom Einsatz







Freiwillige Feuerwehr Bochum-Langendreer | Ambergweg 1 | 44892 Bochum | Tel. 0234 / 8937351