Unsere Einsätze 2010
Einsatz "Lagerhallenbrand - Laer"
am 27.12.2010
27.12.2010 Brennende Lagerhalle in Bochum Laer/Langendreer
Uhrzeit: 11:05 Uhr
Einsatzort: Industriestraße
Stadtteil: Laer/Langendreer
Seit 11:05 Uhr brennt in Bochum Laer an der Industriestraße eine Lagerhalle.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung kann es derzeit im Bereich Werne und
Langendreer zu Geruchsbelästigungen kommen.
Bei der Lagerhalle handelt es sich nicht um das Lager der Firma Hardeck,
sondern um eine Halle, in der Laminatfolien und Akten gelagert wurden.
Um 11:05 Uhr wurde die Feuerwehr zu dem Feuer an der Industriestraße alarmiert.
Schon auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.
Daraufhin wurde sofort die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte nach
Laer alarmiert.
Beim Eintreffen der zuständigen Hauptfeuer- und Rettungswache brannte die 20 mal 50 Meter
große Halle bereits in voller Ausdehnung.
Die Personen die sich beim Brandausbruch in der Halle befunden hatten,
waren bereits alle ins Freie geflüchtet.
Aufgrund der großen Wärmestrahlung drohte der Brand auf die angrenzende Lagerhalle
der Firma Möbel Hardeck überzugreifen.
Sofort wurde mit dem Aufbau einer Riegelstellung zu dieser Halle begonnen.
Dabei kamen eine Drehleiter sowie mehrere Strahlrohre zum Einsatz.
Am Anfang gestaltete sich der Aufbau einer Wasserversorgung als problematisch,
da alle Hydranten im Bereich des Brandobjektes mit Schnee bedeckt und teilweise
zugefroren waren. Erst mit Gasbrennern gelang es, die Hydrantendeckel zu öffnen.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Löscharbeiten mit dem Wasser aus den
Fahrzeugtanks durchgeführt.
Mittlerweile sind 120 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Neben der Berufs- und der
Freiwilligen Feuerwehr Bochum werden auch ein Teleskopmast aus Dortmund sowie ein
Großtanklöschfahrzeug aus Witten eingesetzt.
Messungen auf Schadstoffbelastungen im Umfeld der Brandstelle sowie in Langendreer
und Werne verliefen negativ. Allerdings kann es dort immer noch zu
Geruchsbelästigungen kommen.
Daher sollten Türen und Fenster geschlossen bleiben.
Die Löscharbeiten werden noch bis in die späten Nachmittagsstunden in Anspruch nehmen.
Wir wurden um 11:22 Uhr alarmiert, wir rückten mit beiden LF 16 TS zur Einsatzstelle aus.
Stärke 1 / 9.
Wir versorgten den Gelenkmast der Feuerwehr Dortmund mit 2 B – Leitungen,
2 Trupps wurden mit Filtergeräten zur Brandbekämpfung eingesetzt.
Einsatzende war für uns ca. 19.30 Uhr
in der Nacht vom 28.12. auf den 29.12.2010 werden wir am Brandherd eine Sicherheitswache stellen.
Nachfolgende Fotos wurden freundlicherweise von www.blau-licht-aktuell.de zur Verfügung gestellt.
Fotos vom Einsatz
Nachtrag am 30.12.2010
Bis zum 29.12. verblieb eine Brandwache (jeweils eine Löscheinheit der
Freiwilligen Feuerwehr bzw. die Ausbildungseinheit der Berufsfeuerwehr)
an der Einsatzstelle. Diese musste immer wieder Brandnester ablöschen,
die unterhalb der eingestürtzten Deckenkostruktion lagen.
Nachdem am Morgen des 29.12. ein Brandsachverständiger der Polizei die
Einsatzstelle freigegeben hatte wurde der Brandort erneut mit Schaum abgedeckt.
Anschließend wurde die Einsatzstelle dem Besitzer übergeben.
Dieser wird sich um den Abriss der Halle kümmern.
Der Einsatz endete am 29.12. um 16:09 Uhr, also gut 53 Stunden
nach der ersten Alarmierung, und war somit der längste Einsatz
der Feuerwehr Bochum in diesem Jahr.
Wir waren am 28.12.2010 von 16 Uhr bis 20 Uhr als Brandwache an der Einsatzstelle.
Vor Ort waren wir mit 1/5, MTF und einem LF 16TS.
Es zeigten sich immer wieder Glutnester, so das 3 C-Rohre eingestzt wurden.
Einsatz "Wohnungsbrand - Markgrafenstr."
am 18.12.2010
18.12.2010 Ausgedehnter Dachstuhlbrand in der Innenstadt
Uhrzeit: 14:26 Uhr
Einsatzort: Markgrafenstraße
Stadtteil: Innenstadt
Bei einem Dachstuhlbrand am Samstagmittag wurde eine Villa in der Bochumer
Innenstadt schwer beschädigt. Ein Bewohner wurde leicht verletzt.
Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Nacht hin.
Um 14:26 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr ein rauchender Fernseher im
Dachgeschoss eines Wohnhauses an der Markgrafenstraße gemeldet.
Bei dem Objekt handelt es sich um eine Altbauvilla mit zwei Etagen und einem
ausgebauten Dachgeschoss.
Als die ersten Einsatzkräfte der Innenstadtwache nur 8 Minuten später am
Einsatzort eintrafen stellte sich die Lage jedoch wesentlich dramatischer dar.
Im Dachgeschoss schlugen bereits Flammen aus zwei Fenstern und der Brand drohte
auf das gesamte Dach sowie weitere Wohnräume überzugreifen.
Sofort wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einheiten von der Hauptfeuerwache
und der Wache Wattenscheid alarmiert.
Die Bewohner des Hauses hatten sich schon vor Eintreffen der Feuerwehr in
Sicherheit gebracht. Ein Mann erlitt eine leichte Rauchvergiftung,
er konnte aber nach einer kurzen Behandlung in der benachbarten
Augusta Kranken-Anstalt das Krankenhaus wieder verlassen.
Um die Flammen unter Kontrolle zu bringen wurden zunächst zwei Strahlrohre
durch Trupps unter Atemschutz sowie ein weiteres über eine Drehleiter vorgenommen.
Die Flammen hatten sich aber bereits in die Zwischendecke zum Spitzboden
sowie in die Dachhaut ausgebreitet.
Es drohte eine Brandausbreitung auf den gesamten Dachstuhl.
Mit Hilfe einer weiteren Drehleiter sowie einem Teleskopmast
der Feuerwehr Dortmund wurde von drei Seiten aus begonnen, das Dach zu öffnen
und die verstecken Brandnester abzulöschen.
Dies war aufgrund der Bauart, es handelte sich um ein Schieferdach, äußerst aufwendig.
Parallel zu den Löscharbeiten von Außen wurden auch im Inneren des Hauses die
Zwischendecke zum Spitzboden mit Hilfe von speziellen Motorsägen geöffnet.
Auch hier wurden immer wieder Brandnester lokalisiert.
Diese Maßnahmen gestalteten sich als äußerst personal- und materialintensiv,
da die Arbeiten aufgrund der anhaltenden Verrauchung alle unter Atemschutz
durchgeführt werden mussten. Um 18:00 Uhr war der Brand unter Kontrolle
und die Gefahr der Brandausbreitung war gebannt.
Durch den erforderlichen Löscheinsatz kam es in den unteren Geschossen zu
einem hohen Wasserschaden. Um diesen zu minimieren wurde bereits frühzeitig
damit begonnen, das Löschwasser mit Behältern aufzufangen und mit mehreren
Wassersaugern abzusaugen. Trotz dieser Maßnahmen entstand ein erheblicher
Sachschaden im gesamten Gebäude.
Die Aufräumarbeiten und Nachlöscharbeiten zogen sich bis 02:15 Uhr
am Sonntagmorgen hin. Große Bereiche des Dachs mussten geöffnet werden,
um auch die letzten Brandnester löschen zu können,
außerdem wurde weiteres Löschwasser aus dem Haus beseitigt und das Haus gesichert.
Zwei Kontrollen der Brandstelle in den Morgenstunden verliefen ohne weitere
Feststellungen.
Unterstützt wurden die Löscharbeiten durch einen Baufachberater
des Technischen Hilfswerkes (THW). Das THW übernahm zudem die Ausleuchtung
der Einsatzstelle.
Insgesamt waren 100 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr
im Einsatz. Zur Brandursache und zum Sachschaden hat die Polizei
die Ermittlungen aufgenommen.
Wir wurden um 15:58 Uhr mit dem Stichwort Wohnungsband alarmiert.
Wir rückten mit 1 / 6 zur Einsatzstelle mit MTF und LF 8 / 6 aus.
Wir stellten 2 Sicherheitstrupps zuerst in Bereitstellung und dann
1 Trupp unter PA im Innenangriff, der 2te Trupp unter PA
zur Brandbekämpfung im Korb der DLK der Wache 3.
Einsatzende für uns war um 20:50 Uhr.
Einsatz "Wohnungsbrand - An den Lothen"
am 02.12.2010
02.12.2010 Frau bei Wohnungsbrand lebensgefährlich verletzt
Donnerstag, 02. Dezember 2010
Uhrzeit: 18:48 Uhr
Einsatzort: An den Lothen
Stadtteil: Langendreer
Bei einem Wohnungsbrand in Langendreer wurde am Donnerstagabend eine ältere Frau lebensgefährlich verletzt.
Um 18:48 Uhr wurde die Feuerwehr in die Straße „An den Lothen“ alarmiert.
Im ersten Obergeschoss eines dreigeschossigen Wohnhauses war ein Brand ausgebrochen.
Beim Eintreffen des Löschzuges der Hauptfeuer- und Rettungswache schlugen bereits Flammen
aus einem Fenster der Wohnung und drohten auf die darübergelegene Wohnung überzugreifen.
Eine Frau wurde zu diesem Zeitpunkt noch in den Räumen vermisst.
Die übrigen Bewohner des Hauses konnten sich selbstständig ins Freie retten.
Geschützt durch Atemschutzgeräte gingen die Einsatzkräfte in die völlig
verrauchte Wohnung vor. Nach wenigen Minuten fanden sie eine ältere Dame
und retteten sie aus der Brandwohnung.
Die Frau hatte eine so schwere Rauchvergiftung erlitten,
dass sie durch den anwesenden Notarzt und die Rettungsdienstbesatzung
reanimiert werden musste. Sie kam mit lebensgefährlichen Verletzungen
in ein Krankenhaus.
Den Brand in der Küche der Wohnung hatten die Einsatzkräfte mit einem
Strahlrohr schnell gelöscht. Eine Brandausbreitung auf weitere Räume
sowie auf die darüberliegende Wohnung konnte verhindert werden.
Mit einem Hochleistungslüfter wurde der Treppenraum und die Wohnung
vom Brandrauch befreit. Alle anderen Bewohner konnten nach den Löscharbeiten
in ihre Wohnungen zurückkehren.
Nach knapp zwei Stunden war der Einsatz beendet.
33 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr
durch die Löscheinheit Langendreer unterstützt wurde.
Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Wir wurden zeitgleich mit der BF alarmiert.
Das LF 8 / 6 fuhr mit 1 / 5 als erstes Fahrzeug raus, der Angriffstrupp wurde als Sicherheitstrupp eingesetzt.
Vom LF 16 TS wurde der Angriffstrupp unter PA eingesetzt.
Fahrzeuge MTF, LF 8 / 6 und LF 16 TS
Gesamt Stärke 1 / 10 = 11
Einsatz "Starkregen in Bochum"
am 13. und 14.11.2010
200 Einsatzkräfte im Einsatz
Einsatzort: Stadtgebiet
Durch heftigen Starkregen mit Wassermengen bis zu 20 Liter pro Quadratmeter
in der Stunde kam es zwischen Samstag, dem 13.11. 05:50 Uhr und Sonntag,
dem 14.11. 10:30 Uhr zu insgesamt 220 regenbedingten Einsätzen.
Ab 05:50 Uhr am Samstagmorgen standen die Notrufleitungen der Feuerwehr
nicht mehr still. Zunächst meldeten sich immer wieder Autofahrer,
die in bis zu 50 cm tiefen Pfützen stecken geblieben waren und die ihre
Fahrzeuge nicht verlassen konnten.
Alle Personen konnten zeitnah befreit werden, verletzt wurde niemand.
Im folgenden Verlauf wurden immer mehr überflutete Keller gemeldet.
Auch standen an vielen Orten im gesamten Stadtgebiet Straßen und
Kreuzungen unter Wasser. Hier half in vielen Fällen die Reinigung der Gullis,
die oft durch Laub verstopft waren.
Ein besonders spektakulärer Einsatz ereignete sich im Bereich
Gartenstraße / Eppendorfer Straße.
Dort brach der Deich eines Regenrückhaltebeckens,
wodurch etwa 7.000 Kubikmeter Wasser ausliefen.
Diese Wassermassen überfluteten schlagartig ein angrenzendes
Regenrückhaltebecken welches daraufhin ebenfalls überlief.
Im Folgenden wurden auf der Hesternstraße zwei Wohnhäuser überflutet.
In beiden Wohnhäusern liefen die Souterrainwohnungen vollständig voll Wasser.
Eine Bewohnerin konnte sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen.
Sie blieb unverletzt. 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und 60 vom
Technischen Hilfswerk (THW) waren bis zum Sonntagmorgen damit beschäftigt,
mit insgesamt 10 Pumpen die Wassermassen aus den Häusern und den Gärten zu beseitigen.
Siebzehn Kubikmeter Wasser wurden so pro Minute abgepumpt.
Zudem wurde die Bruchstelle mit Kies gesichert und das noch verbliebene
Wasser aus dem Rückhaltebecken in die Kanalisation gepumpt.
Durch diese Maßnahmen besteht dann auch in den nächsten Tagen keine Gefahr,
dass es noch einmal zu einem unkontrollierten Überlaufen kommt.
Ein weiterer langwieriger Einsatz ereignete sich an der Berthastraße.
Hier wurde der Keller eines Reiterhofes überflutet.
Das THW war auch hier mit 20 Helfern bis in die Nacht im Einsatz.
Am Sonntagmorgen kam es durch den steigenden Pegel der Ruhr auch zu ersten
Einsätzen im Bereich Dahlhausen.
In einer Gaststätte an der Straße „Ruhrmühle“ lief der Keller voll,
hier kam die Löscheinheit Dahlhausen der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz.
Trotz eines weiterhin leicht steigenden Ruhrpegels ist die Lage stabil.
Die Feuerwehr Bochum war am Samstag bis zum Nachmittag mit
sämtlichen Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr und der
Berufsfeuerwehr im Einsatz.
Auch das Technische Hilfswerk unterstützt die Aufräumarbeiten.
Insgesamt waren über 200 Feuerwehrmänner und 80 Helfer
des Technischen Hilfswerkes eingesetzt.
Wir wurden gegen 5.45 Uhr alarmiert und waren bis etwa 17 Uhr mit
1/7 Feuerwehrleuten und LF 8/6 sowie dem MTF im Einsatz.
Ebenfalls im Einsatz war unser Kamerad Thorsten Holderberg, der mit
dem TF-Lehrgang und einem unserer LF 16TS im Einsatz war.
Einsatz "Am Südblick" - Wohnungsbrand
am 31.10.2010
Uhrzeit: 22:34 Uhr
Einsatzort: Am Südblick
Stadtteil: Gerthe
Eine Tote und zwei Leichtverletzte, dass ist die Bilanz eines Wohnungsbrandes
am späten Sonntagabend in Gerthe.
Um 22:34 Uhr meldeten unzählige Anrufer einen Wohnungsbrand an der
Straße „Am Südblick“ in Gerthe.
Beim Eintreffen des zuständigen Löschzuges der Hauptfeuerwache,
nur fünf Minuten später schlugen bereits Flammen aus mehreren Fenstern
einer Wohnung im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses.
An der Nachbarwohnung im ersten Obergeschoss machten sich drei Personen
am Fenster bemerkbar, denen der Fluchtweg durch den verrauchten Treppenraum
versperrt war. In der Brandwohnung sollte sich zudem noch eine ältere Dame
befinden.
Aufgrund der Lage wurde umgehend die Alarmstufe erhöht und weitere Einheiten
zur Einsatzstelle alarmiert. Die Einsatzkräfte gingen von zwei Seiten sowohl
durch den Treppenraum, als auch über tragbare Leitern in die Brandwohnung
vor, um nach der vermissten Frau zu suchen.
Parallel dazu wurden die drei Personen aus dem ersten Obergeschoss
über eine tragbare Leiter gerettet und vom Rettungsdienst untersucht.
Zwei von ihnen mussten mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein
Krankenhaus transportiert werden. Drei weitere Personen hatten das Gebäude
schon vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen.
Auch sie wurden durch den Rettungsdienst betreut, blieben aber unverletzt.
Durch einen massiven Löschangriff mit insgesamt 5 Strahlrohren sowohl
im Innenangriff, als auch von Außen und über eine Drehleiter,
konnte der Brand in nur 15 Minuten unter Kontrolle gebracht werden.
Ein Übergreifen auf weitere Wohnungen wurde verhindert.
Bei den Nachlöscharbeiten wurde in der Brandwohnung eine Person tot
aufgefunden. Ob es sich dabei um die Bewohnerin handelt,
muss durch die Kriminalpolizei ermittelt werden.
Die Aufräum- und Nachlöscharbeiten gestalteten sich als äußerst aufwendig,
da auch Teile der Dachkonstruktion entfernt werden mussten,
um vereinzelte Brandnester in diesem Bereich ablöschen zu können.
Auch in der Brandwohnung selbst mussten noch unzählige Glutnester mit Hilfe
einer Wärmebildkamera lokalisiert und abgelöscht werden.
Diese Arbeiten zogen sich noch bis in die späten Nachtstunden hin.
Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer vollständig zerstört.
Auch der Treppenraum wurde durch den Brandrauch stark in Mitleidenschaft
gezogen. Zudem wurde das gesamte Wohnhaus durch die Stadtwerke
stromlos geschaltet und war somit zunächst unbewohnbar.
Die unverletzten Anwohner kamen alle bei angehörigen bzw. Freunden unter.
Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit insgesamt 50 Einsatzkräften vor Ort,
wobei die Berufsfeuerwehr vor Ort durch die Löscheinheiten Nord, Brandwacht
und die Informations- und Kommunikationseinheit unterstützt wurde.
Zur Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Wir wurden um 22:40 Uhr alarmiert.
F3 Wohnhausbrand "Am Südblick".
Stärke 1/4 mit LF8/6
Wir haben gemeinsam mit 2 Kameraden der SE 40,
und 4 Kameraden aus Querenburg die Wache 3 besetzt.
Einsatzende war um 02:45 Uhr
Abschnittsübung
am 30.10.2010
Freiwillige Feuerwehr im Bochumer Osten übt den Ernstfall
Am Samstag, den 30. Oktober trainierten die Löscheinheiten der
Freiwillig Feuerwehr im Abschnitt Ost die Menschenrettung sowie die
Brandbekämpfung auf einem leer gezogenem Areal im Gewerbegebiet an der
Josef-Baumann- Straße.
Hier standen mehrerer Gebäudekomplexe als Übungsobjekte zur Verfügung.
Um das Szenario möglichst realistisch zu gestalten wurden mehrere Räume
vernebelt und zwei Übungspuppen als „Verletze“ in den Etagen verteilt.
Im Übungszeitraum von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr wurden mehrere Übungen mit
verschiedenen Löscheinheiten durchgeführt.
Insgesamt nahmen rund 60 Einsatzkräfte aus den Löscheinheiten Brandwacht,
Nord, Langendreer, Querenburg und der Sondereinheit Information und Kommunikation
an der Übung teil.
Je nach angenommener Lage wurden die Einheiten zur „Einsatzstelle“ alarmiert.
Hier eingetroffen rollten die Einsatzkräfte Schläuche aus,
legten Atemschutzgeräte an, stellten Leitern auf,
um anschließend in stark verrauchten Gebäuden die Verletzten zu suchen
und ins Freie zu bringen.
Im Anschluss stellten die Einsatzkräfte und die Übungsleitung fest:
Die Übungsziele wurden erreicht und einige Optimierungsansätze erkannt.
Wir waren mit unserem LF 8/6 und 1/6 dabei.
18.09.2010 Großübung am Kemnader See – über 300 Einsatzkräfte probten den Ernstfall
Uhrzeit: 9 - 14 Uhr
Einsatzort: Kemnader See / Ruhr
Stadtteil: Stiepel
Am Samstagvormittag fand am Kemnader See die Großübung Wasserwelten
der Feuerwehr Bochum sowie weiterer Hilfsorganisationen statt.
Zwischen 9:15 Uhr und 13:30 Uhr übten über 300 Einsatzkräfte den Ernstfall.
Um kurz nach neun Uhr trieb das Ausflugsschiff „MS Kemnade“ nach einer
Explosion im Motorraum unkontrolliert auf dem Kemnader See,
etwa 100 Meter vor dem Hafen Oveney. An dem Schiff war ein Feuer ausgebrochen,
über 50 Verletzte befanden sich zum Teil noch auf dem Boot oder waren schon
aus Panik in Wasser gesprungen.
Einige Verletzte schafften es noch bis ans Ufer zu schwimmen und blieben
an der Böschung liegen.
Aus der „MS Kemnade trat Öl und Kraftstoff aus und tieb die Ruhr flussabwärts.
Für eine realistische Darstellung dieser „Katastrophe“ sorgte eine
Nebelmaschine an Bord der „Kemande“ sowie 54 realistische Unfalldarsteller
der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG),
die zum Teil aufwendig geschminkt waren.
Um 9:14 Uhr wurde durch die Übungsleitung mit Hilfe des
Ruhr Standort Informationssystems (RuSIS) die Leitstelle der Feuerwehr
alarmiert. In den folgenden Minuten rückt ein Großaufgebot an Einsatzkräften
aus ganz Bochum zum Kemnader See aus.
Beteiligt waren neben der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr aus Bochum auch
die Feuerwehr aus Herne, die DLRG, das Technische Hilfswerk (THW),
das Deutsche Rote Kreuz (DRK) der Arbeiter Samariterbund (ASB)
sowie das private Rettungsdienstunternehmen Sani-Car.
Mit Booten wurden die Verletzten nach und nach aus dem Wasser bzw.
vom Boot gerettet. Am Ufer warteten Notärzte und Rettungsassistenten
auf die Verunfallten, die nach einer ersten Behandlung in einen
aufgebauten Behandlungsplatz gebracht wurden.
Beide Uferseiten wurden nach Vermissten abgesucht,
immer wieder fanden die Einsatzkräfte Verletzte in der Böschung oder auf
einem Weg. Weiter flussabwärts, in Höhe der Straße „An der alten Fähre“,
brachten das THW und die Feuerwehr eine Ölsperre ins Wasser,
um Öl und Kraftstoff aufzufangen.
Erstmals übte auch ein Krankenhaus bei einer derartigen Großübung mit.
Zwei Patienten wurden ins Knappschaftskrankenhaus nach Langendreer gebracht,
um auch hier die Übergabe an die Notaufnahme sowie die krankenhausinternen
Abläufe zu trainieren.
Nach fast vier Stunden waren dann alle Übungsziele erreicht und die Übung
wurde beendet. Insgesamt konnte schon kurz nach Übungsende ein positives
Fazit gezogen werden, denn die Strukturen haben funktioniert.
Die Detailauswertung der Übung „Wasserwelten“ wird in den nächsten Wochen
erfolgen, denn zunächst müssen Ergebnisse und Protokolle von über
20 Übungsbeobachtern ausgewertet werden.
Wir haben uns um 7.30 Uhr am Gerätehaus getroffen. Mit dabei war unser Uwe K.
als Beobachter und wir mit 1/11 Feuerwehrleuten, sowie 1x LF16TS und das MTF.
Wir haben die südliche Seeseite nach Vermissten und Verletzten abgesucht.
WAZ Bericht 1
WAZ Bericht 2
Einsatz Laerholzstr.3 - Brand Studentenwohnheim
am 09.09.2010
Uhrzeit: 11:53 Uhr
Einsatzort: Laerholzstraße
Stadtteil: Querenburg
Am Donnerstagmittag kam es vermutlich durch Schleifarbeiten im Dachbereich
zu einem Feuer in der Zwischendecke eines Studentenwohnheimes an der
Laerholzstraße. Um 11:53 Uhr meldete ein Handwerker den Brand bei der
Leitstelle der Feuerwehr.
Bei dem Objekt handelt es sich um zwei mehrgeschossige Wohnhäuser,
die durch ein eingeschossiges Bauteil verbunden sind.
Das Feuer brach in der Zwischendecke dieses Verbindungstraktes
zwischen den Wohnräumen und dem Dach aus.
Beim Eintreffen des ersten Löschzuges konnten die Einsatzkräfte eine
Rauchentwicklung und Flammenschein in der Zwischendecke feststellen.
Sehr schnell breiteten sich die Flammen in alle Richtungen des Gebäudes aus,
da es keine bauliche Trennung im Bereich des Verbindungsgebäudes gab.
Durch die Feuerwehr wurden alle drei Gebäude geräumt.
7 Personen mussten mittels Fluchthauben durch den zum Teil leicht
verrauchten Treppenraum gerettet werden.
4 Personen wurden mit Verdacht auf eine leichte Rauchvergiftung in ein
Krankenhaus transportiert.
Zudem wurden zwei Ponnys, die sich unmittelbar neben dem Gebäude im Rauch
befanden, in einen sicheren Bereich gebracht.
Um die Flammen löschen zu können wurden über 80 Einsatzkräfte zur
Laerholzstraße alarmiert. Die Brandbekämpfung gestaltete sich als äußerst
personal- und materialintensiv. Immer wieder stürzten Teile der
Deckenkonstruktion ein und die Brände flammten wieder auf.
Teile der Decke mussten zudem mit speziellen Sägen geöffnet werden,
um an die Glutnester zu gelangen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten die Arbeiten nahezu alle unter
umluftunabhängigem Atemschutz verrichtet werden.
Mehr als 70 Atemschutzgeräte wurden verbraucht.
Zur Brandbekämpfung kamen 4 Strahlrohre sowie ein Schaumrohr teilweise
über eine Drehleiter zum Einsatz.
Aufgund der starken Rauchentwicklung und der damit verbundenen
Geruchsbelästigung wurde die Bevölkerung in der nahen Umgebung durch
Radiodurchsagen aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Messungen mit einem Messfahrzeug verliefen negativ.
Da große Bereiche des Studentenwohnheims nicht mehr bewohnbar sind,
wurden 6 Personen durch den Betreiber des Wohnheims untergebracht,
weitere 50 Personen suchten sich selbstständig eine Unterkunft.
Die umfangreichen Löschmaßnahmen zogen sich noch bis in die Abendstunden hin.
Wir wurden um 13.15 Uhr alarmiert.
Im Einsatz waren wir mit 1/8 Feuerwehrleuten, LF 8/6 - LF 16TS und MTF.
Einsatzende war für uns um 18.30 Uhr.
Einsatz Hausexplosion Maischützenstr.
am 27.08.2010
Wohnhaus durch Explosion zerstört
Uhrzeit: 11:18 Uhr
Einsatzort: Maischützenstraße
Stadtteil: Harpen
Am Freitagvormittag wurde ein Zweifamilienwohnhaus in der Maischützenstraße
durch eine Explosion zerstört. Personen wurden nicht verletzt,
allerdings wurde eine Katze getötet.
Um 11:18 Uhr meldete ein Anwohner die Explosion bei der Feuerwehrleitstelle.
Sofort rückten Einheiten von der Hauptfeuerwache in Werne zur
Maischützenstraße aus. Als diese nur 6 Minuten später an der Einatzstelle
eintrafen, fanden sie folgende Lage vor.
Durch eine Verpuffung wurden die Giebelwände des Hauses herausgesprengt
und in dem Gebäude war es an mehreren Stellen zu Folgebränden gekommen.
Zudem wurde ein Bewohner im ersten Obergeschoss vermisst.
Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe erhöht und weitere Einsatzkräfte
alarmiert.
Drei Trupps gingen geschützt durch Atemschutzgeräte zur Menschenrettung
in das Gebäude vor und kontrollierten sämtliche Etagen.
Personen konnten nicht gefunden werden, jedoch wurde im Erdgeschoss eine
tote Katze aufgefunden. Der vermisste Hausbewohner konnte kurze Zeit später
telefonisch erreicht werden.
Die anderen beiden Hausbewohner befanden sich zum Unglückszeitpunkt
ebenfalls nicht im Gebäude.
Die Brände im Haus konnten durch die Einsatzkräfte nach 45 Minuten
gelöscht werden.
Im Anschluss an die Löscharbeiten wurde das stark beschädigte Gebäude
durch einen Bausachverständigen des Technischen Hilfswerkes
sowie durch Statiker des Bauordnungsamtes begangen.
Durch das Technische Hilfswerk wurden zudem die Giebel mit Folien
gegen Wind und Regen gesichert.
Zur Explosionsursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Der Einsatz der Feuerwehr war um 14:07 beendet.
Insgesamt waren über 50 Einsatzkräfte vor Ort, wobei die Berufsfeuerwehr
durch die Löscheinheit Nord sowie die Fernmeldeeinheit
der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde.
Wir wurden um ca. 11.40 Uhr alarmiert.
Wir standen In Bereitschaft an der Unterkunft Ambergweg 1 um den
Brandschutz in Langendreer sicherzustellen.
Wir waren im Einsatz mit 7 Feuerwehrleuten, LF 8/6 und LF 16 TS
Einsatzende war für uns schon ca 13.15 Uhr
Sturm-Einsatz
am 17.08.2010
Starker Regen sorgt für Feuerwehreinsätze am Dienstagvormittag !
Starkregen mit bis zu 70 Liter pro Stunde und Quadratmeter sorgte
am Dienstagvormittag für eine hohe Einsatzbelastung bei der Feuerwehr Bochum.
In insgesamt 21 Fällen liefen Keller und Wohnungen teilweise bis
zu 50 cm voll Wasser.
Besonders stark betroffen war der Stadtteil Langendreer.
Im Bereich Heinrich-Gustav-Str. / Gasstraße / Auf dem Holln
stand zeitweise die gesamte Straße unter Wasser und mehrere Keller
liefen voll.
An der Straße Ecksee trat der Kirchharpener Bach über die Ufer
und Wasser lief auch hier in den Keller eines Wohnhauses.
Glücklicherweise blieben alle Einsätze ohne Verletzte.
Die Feuerwehr war mit 75 Einsatzkräften im Einsatz,
wobei die Berufsfeuerwehr durch fünf Einheiten der
Freiwilligen Feuerwehr unterstützt wurde.
Wir wurden um 9.40 Uhr alarmiert.
Im Einsatz waren wir auf der Gasstr. / Heinrich-Gustav-Str. und Salzstr..
Es wurden mehrere Keller leergepumpt sowie ein Laden auf der Gasstr
Wir waren im Einsatz mit 8 Feuerwehrleuten, LF 8/6 und MTF.
Einsatzende war für uns um 12.10 Uhr.
Stilleben A40
am 18.07.2010
Wir haben uns um 8.00 Uhr im Gerätehaus Ambergweg getroffen und gemeinsam gefrühstückt.
Um 10 Uhr ging es dann los: Auf der A40 Kilometerstein 14,3 wurde ein
Bachlauf in beiden Richtungen gesichert.
Im Lauf des Tages haben wir dann 9 Skater, nach Stürzen, medizinisch versorgt.
In einem Fall ein Skateboard repariert und in 5 Fällen Fahrradfahrern
Technische Hilfe geleistet.
Um 18.30 Uhr sind wir wieder eingerückt.
Eingesetzt waren das LF 8/6 mit 1/5 Feuerwehrleuten und
das erste LF 16TS mit 1/2 Feuerwehrleuten.
Sturm-Einsatz
am 14.07.2010
"Bochumer Stadtgebiet blieb von Unwetter weitgehend verschont"
Gegen 18:45 Uhr erreichte die Feuerwehr Bochum eine Unwetterwarnung
des Deutschen Wetterdienstes. Auf Grund dieser Meldung und der Radarbilder
wurden alle Gerätehäuser der Freiwilligen Feuerwehr und der Standort des
THW besetzt. Insgesamt standen 180 Einsatzkräfte bereit um die
Berufsfeuerwehr zu unterstützen. Gegen 19:00 Uhr erreichten die ersten
A
usläufer das Stadtgebiet mit Starkregen, Hagel und Orkanböen.
Das Unwetter richtete allerdings wenig Schaden an, so dass die Feuerwehr nur
zu 6 Einsätzen ausrücken musste.
Gegen 20:00 Uhr wurde die Einsatzbereitschaft aufgehoben.
Wir standen mit allen 4 Autos an beiden Standorten in Bereitschaft,
wurden aber nicht eingesetzt. Einsatzende war nach 20 Uhr.
Einsatz "Langestr. - Keller übrflutet"
am 03.07.2010
Einsatzort: Langestr.
Stadtteil: Wattenscheid - Leithe
Gegen 19.20 Uhr (direkt nach dem WM-Spiel der Deutschen Mannschaft),
wurden wir über Funkmeldeempfänger alarmiert.
Nach schweren Regenfällen in Wattenscheid, Gelsenkirchen und Essen
standen mehr als 30 Keller in Wattenscheid unter Wasser.
Das LF 8/6 war grade unterwegs von einem Öffentlichkeitstermin unterwegs
zur Wache III in Werne und war als erstes mit 3 Mann vor Ort.
(Langestr.). Das LF 16TS kam kurz darauf mit 6 weiteren Feuerwehrleuten zur
Unterstützung. Der Keller war in sehr kurzer Zeit geleert, so das wir
zum Standort zurückkehren konnten. Dort blieben wir noch einige Zeit
in Bereitschaft. Einsatzende für uns war gegen 21 Uhr.
Im Einsatz waren wir mit 1/8 , LF 8/6 und LF 16TS.
Einsatz "MANV - Alte Bahnhofstr./Unterstr."
am 15.06.2010
Einsatzort: Alte Bahnhofstr./Unterstr.
Stadtteil: Langendreer
Um 15:19 Uhr ereignete sich im Kreuzungsbereich
Alte Bahnhofstraße Ecke Unterstraße ein Verkehrsunfall
zwischen einem Bus der Bogestra und vier PKW,
bei dem 11 Personen zum Teil schwer verletzt wurden.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Bus vor einem Baum,
der Busfahrer war in seinem Führerhaus eingeklemmt,
eine verletzte Person befand sich noch im Bus und neun verletzte Personen,
davon zwei aus den beteiligten PKW, saßen und standen bereits vor dem Bus
und erwarteten die Rettungskräfte.
Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe bei der Feuerwehr auf einen sogenannten
„MANV I“ (Massenanfall von Verletzten mit mehr als 10 Verletzten) erhöht,
woraufhin weitere Einheiten zur Einsatzstelle alarmiert wurden.
Durch drei Notärzte und einen leitenden Notarzt wurden die Verletzten
zunächst gesichtet und dann noch vor Ort behandelt.
Parallel zur ersten Behandlung der Verletzten vor dem Bus
begann man mit der Rettung des lebensgefährlich verletzten Busfahrers.
Dafür musste mit einem Trennschleifer zunächst die komplette Seitenwand
des Busses entfernt werden.
Zudem wurden eine hydraulische Rettungsschere und ein
hydraulischer Rettungsspreitzer eingesetzt.
Nachdem der Bus mit Hilfe der Seilwinde eines Rüstwagens
von dem Baum gezogen worden war konnte der Fahrer nach 45 Minuten
befreit werden.
Er wurde zur weiteren Behandlung in eine Spezialklinik transportiert.
Die übrigen Verletzten (3 Schwerverletzte und 7 Leichtverletzte)
wurden zunächst in einem Rettungszelt versorgt und dann mit
Rettungs- und Krankenwagen in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Dabei kamen neben Fahrzeugen der Feuerwehr Bochum auch Fahrzeuge
aus Witten und der Firma SaniCar zum Einsatz.
Bei den Verletzungen handelte es sich um Platzwunden, Knochenbrüche
und Schockzustände.
Um 17 Uhr war der Einsatz beendet.
Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr
und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) im Einsatz.
Um 16.10 Uhr wurden wir alarmiert.
Im Einsatz waren wir mit 1/9 , dem LF 8/6 und beiden LF 16 TS.
Wir standen an beiden Standorten in Bereitschaft.
Einsatzende war für uns gegen 17.15 Uhr.
Bilder: Presseamt Bochum / Feuerwehr Bochum
Einsatz "Auf der Egge"
am 11.06.2010
Einsatzort: Auf der Egge
Stadtteil: Stiepel
Um 14:08 Uhr wurde der Leitstelle der Feuerwehr ein Dachstuhlbrand in
einem Einfamilienhaus in Stiepel gemeldet.
Bei dem Objekt handelt es sich um ein eingeschossiges Doppelhaus mit
Dachgeschoss am Ende der Sackgasse „Auf der Egge“.
Beim Eintreffen der ersten Einheiten der Feuerwehr brannte der Dachstuhl
auf der gesamten Fläche in voller Ausdehnung.
Die Flammen schlugen meterhoch in den Himmel.
Die Bewohner des Hauses hatten zu dieser Zeit bereits alle
das Gebäude verlassen. Sie waren durch einen Nachbarn, der den Rauch
im Dachbereich bemerkt hatte, auf den Brand aufmerksam gemacht worden.
Zwei Kinder (ein Säugling und ein Kleinkind) und zwei Hausbewohner
erlitten bei der Flucht eine leichte Rauchvergiftung und wurden in
Krankenhäuser transportiert.
Um das Feuer zu bekämpfen wurde ein massiver Löschangriff aufgebaut.
Insgesamt wurden vier Strahlrohre im Außenangriff, zwei im Innenangriff
sowie ein weiteres Rohr über eine Drehleiter vorgenommen.
Nach 45 Minuten war das Feuer unter Kontrolle.
Die Nachlöscharbeiten zogen sich jedoch bis in den späten Nachmittag hin,
da immer wieder Brandnester aufflackerten.
Erst um 16:45 Uhr war das Feuer soweit gelöscht, dass erste Einheiten
einrücken konnten.
Das Haus ist nach dem Feuer unbewohnbar, aber nicht einsturzgefährdet.
Das Gebäude wurde durch die Stadtwerke stromlos geschaltet.
Im Einsatz waren 51 Einsatzkräfte, wobei neben der Berufsfeuerwehr
auch die Löscheinheiten Stiepel und Eppendorf der Freiwilligen Feuerwehr
eingesetzt wurden. Die entblößten Wachen der Berufsfeuerwehr wurden
ebenfalls durch Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr besetzt.
Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Wir wurden gegen 20.20 Uhr alarmiert und übernahmen die Einsatzstelle
gegen 20.40 Uhr von der Löscheinheit Eppendorf.
Im Einsatz waren wir mit 1/8 , dem LF 8/6 und dem LF 16 TS.
Einsatzende war für uns gegen 23.00 Uhr.
Bild: Lutz Leitmann / Presseamt
Einsatz "Herner Strasse"
am 22.04.2010
Uhrzeit: 09:49 Uhr
Einsatzort: Herner Straße / Rensingstraße
Stadtteil: Riemke
Um 9:49 Uhr wurde die Feuerwehr zu einer Straßenbaustelle an der Herner Straße
Ecke Rensingstraße alarmiert. Die erste Meldung lautete Gasausströmung
aus einer beschädigten Gasleitung. Eine Straßenfräse hatte beim Entfernen
der Fahrbahndecke eine Gasleitung beschädigt.
Beim Eintreffen stellten die ersten Einheiten der Innenstadtwache dann auch eine
starke Gasausströmung unterhalb der Straßenfräse fest. Kurz nach Eintreffen
kam es zur Durchzündung des Gases. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich vier Bauarbeiter
auf der Maschine. Diese konnten sich bei Ausbruch des Feuers durch beherzte Sprünge
von der Maschine selbst in Sicherheit bringen. Ein Arbeiter erlitt dabei Verbrennungen
ersten und zweiten Grades an den Händen und im Gesicht. Er wurde nach einer ersten Behandlung
durch den Notarzt zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Durch die Durchzündung entstand zudem eine etwa zehn Meter hohe Stichflamme,
außerdem wurde die Baumaschine in Brand gesetzt.
Das Feuer drohte auf ein angrenzendes Wohnhaus überzugreifen.
Durch die Einsatzkräfte wurde sofort ein Löschangriff eingeleitet und das angrenzende Wohnhaus
durch den Einsatz mehrerer Strahlrohre gekühlt. Somit konnte eine Ausbreitung verhindert werden.
Aus den drei angrenzenden Gebäuden wurden 50 Personen evakuiert.
Sie wurden in einem bereitgestellten Bus der BOGESTRA betreut.
Um das Feuer löschen zu können musste zuerst durch die Stadtwerke die Gasleitung abgeschiebert werden.
Dafür mussten zwei Löcher, je eins vor und hinter der Einsatzstelle, ausgehoben werden,
um eine Blase an der Gasleitung setzen zu können. Diese Arbeiten zogen sich bis 12:30 Uhr hin.
Anschließend konnte die Fräsmaschine mit Schaum abgelöscht werden.
Die Aufräumarbeiten zogen sich bis in den frühen Nachmittag hin.
Bis zu dieser Zeit war die Herner Straße im Bereich Rensingstraße vollständig gesperrt.
Zu Beginn des Einsatzes war auch der U-Bahnverkehr der U 35 kurzzeitig eingestellt worden.
Diese Maßnahme konnte aber kurzfristig nach Gasmessungen im U-Bahntunnel, die alle negativ verliefen,
wieder aufgehoben werden. Lediglich die U-Bahnstation Rensingstraße blieb während des Einsatzes gesperrt.
Insgesamt war die Feuerwehr mit 55 Einsatzkräften im Einsatz,
wobei die Berufsfeuerwehr auch durch Löscheinheiten der Freiwilligen Feuerwehr Langendreer unterstützt wurden.
Zur Ursachenermittlung hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Wir waren mit 8 Feuerwehrleuten und dem LF 8/6 im Einsatz
Einsatz "Alte Wittenerstrasse"
am 25.03.2010
Wir wurden gegen 20.45 Uhr alarmiert. Unser 1. LF16 TS war mit 5 Feuerwehrleuten
grade auf dem Weg zur Wache III in Werne und wurde direkt zur Einsatzstelle
geschickt. Nach Eintreffen stellten wir einen Sicherungstrupp für den
Angriffstrupp der Berufsfeuerwehr.
Kurz darauf kam unser 2. LF16 TS mit weiteren 4 Feuerwehrleuten.
Yvonne und Katrin gingen dann als unser 1. Angriffstrupp unter Atemschutz
ins Gebäude vor um beim Löschen des Brandes zu helfen.
Zeitgleich wurde dazu ein Sicherungstrupp von uns gestellt.
Einsatzende war für uns gegen 22.30 Uhr.
Sturmeinsatz "Xynthia"
am 28.02.2010
Über 130 Einsätze durch Orkantief Xynthia
Einsatzort: Stadtgebiet:
Viel Arbeit bescherte das Orkantief Xynthia der Feuerwehr Bochum.
Ab 14:15 Uhr war die Feuerwehr Bochum im Dauereinsatz. Bis 20:00 Uhr wurden
über 123 Sturmeinsätze im gesamten Stadtgebiet abgearbeitet.
Ein bemerkenswerter Einsatz ereignete sich an der Wittener Straße im Bereich
der U-Bahn Ausfahrt. Hier stürzte ein 30 Meter großer Baum auf die Fahrleitung
der Bogestra. Der Baum wurde mit Hilfe des Feuerwehrkrans beseitigt.
Für die Dauer des Einsatzes war sowohl die Wittener Straße als auch
der Bahnverkehr komplett gesperrt.
Vom Dach eines Bankgebäudes am Husemannplatz hatten sich Dachteile gelöst
und waren auf die Straße gestürzt. Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr
wurde der Bereich abgesperrt und weitere Dachteile gesichert.
Ein weiterer Baum drohte auf einen Baumarkt an der Riemker Straße zu stürzen.
Auch hier wurde der Bereich weiträumig abgesperrt und der Baum gesichert.
An der Hochstraße in Wattenscheid drohte ein Flachdach wegzufliegen.
Dies konnte mit Hilfe von Sandsäcken verhindert werden.
An der Soldnerstraße stürzte ein Baum auf ein Wohnhaus.
Auch hier kam neben einer Drehleiter und der Freiwilligen Feuerwehr
der Feuerwehrkran zum Einsatz, um den Baum zu beseitigen.
Bei den weiteren Einsätzen handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume,
lose Dachteile sowie lose Gerüstteile und Bauzäune.
In vielen Fällen wurden parkende Fahrzeuge sowie Gebäude beschädigt.
Verletzt wurde bei den Einsätzen niemand.
Neben Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr war die Freiwillige Feuerwehr
mit 130 Einsatzkräften und 30 Fahrzeugen im Einsatz.
Unterstützt wurde die Feuerwehr durch das THW, das mit 50 Einsatzkräften
und 8 Fahrzeugen im Einsatz war.
Wir wurden gegen 14.40 alarmiert. Unterwegs war 1 Gruppe mit LF 8/6 und 1 Gruppe mit dem MFT.
Neben diversen Bäumen auf Autos und Fahrbahnen, umgestürzten Bauzäunen waren wir
auch auf dem Husemannplatz eingesetzt.
Einsatzende war für die Gruppe 1 (LF8/6) gegen 22.30 Uhr.
Einsatzende war für die Gruppe 2 (MTF) gegen 21.30 Uhr.
Einsatz "Harpener Hellweg - Ölspur"
am 07.02.2010
Während unserer Jahreshauptversammlung wurden wir gegen 12.40 Uhr alarmiert.
Wir sind mit 10 Feuerwehrleuten, LF 8/6 und MTF ausgerückt.
Vor Ort war schon der Umweltschutzwagen und eine Transporter mit Ladebühne der
Berufsfeuerwehr Bochum. Auf dem Transporter war dann alles was wir zum abstreuen der
Ölspur brauchten. Im Konvoi wurde dann von der Maischützenstrasse bis zur
Stadtgrenze Dortmund die Ölspur abgestreut.
Einsatzende war dann ca. 14 Uhr.
Bilder vom Einsatz
Freiwillige Feuerwehr Bochum-Langendreer | Ambergweg 1 | 44892 Bochum | Tel. 0234 / 8937351